Sandsäcke palettenweise setzen, Material über weichem Untergrund bewegen, mit Allradantrieb und erhöhter Wattiefe auch dort arbeiten, wo LKW nicht mehr hinkommen.
Teleskoplader für Feuerwehr und Katastrophenschutz
Merlo Spezialfahrzeuge für Einsatz, Übung und Wachenalltag – konfiguriert nach Ihrem Lastenheft, aufgebaut mit feuerwehrtechnischem Sonderbau, betreut von Ihrem Händler vor Ort.
Wenn die Lage großflächig wird, reichen Standardgeräte nicht mehr. Hochwasser, Sturmschäden, brennende Fahrzeuge auf der Autobahn, Sandsackfüllstellen, Sperrgut, Höhenarbeiten: Ein Teleskoplader macht daraus eine Aufgabe, die eine Maschine und ein Bediener lösen. Diez Fördertechnik liefert Merlo Teleskoplader für Feuerwehr, THW, DRK und Kommunen. Von der ersten Marktkundung über das Lastenheft bis zur Übergabe und zum Service in der Region Sonneberg, Coburg und Neustadt.
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Wofür Einsatzkräfte den Teleskoplader einsetzen
Brennmaterial aus der Distanz auseinanderziehen, Schüttgut und Ballen aufnehmen, Glutnester mit der Wärmebildkamera kontrollieren – ohne in den Gefahrenbereich zu fahren.
Verladearbeiten, Instandsetzung im Arbeitskorb, Materialbewegung, Ausbildung der Einsatzkräfte. Die Maschine amortisiert sich zwischen den Einsätzen.
Aufliegerinhalte räumen, Ladung sichern, Fahrzeuge bergen. Mit 40 km/h Zulassung verlegt die Maschine per Achse selbstständig zur Einsatzstelle.
Umgestürzte Bäume mit Seilwinde von der Straße ziehen, Sperrgut räumen, Verkehrswege wieder freimachen.
Paletten, Container und Einsatzmaterial verladen, Bereitstellungsräume aufbauen, Nachschub bewegen.
Mit vorgerüstetem Arbeitskorb bis in den zweistelligen Meterbereich arbeiten – schwenkbar, für zwei Personen, statt Gerüstaufbau.
Permanenter Allradantrieb und Allradlenkung: Anhänger rangieren, festgefahrene Fahrzeuge herausziehen, auf engem Raum wenden.
Was Merlo direkt ab Werk liefert
Ein Teleskoplader wird nicht dadurch zum Einsatzfahrzeug, dass man ihn rot lackiert. Vieles, was im Einsatz zählt, muss ab Werk mitbestellt werden – nachrüsten ist entweder teuer oder gar nicht zulässig. Diese Optionen können Sie direkt in die Leistungsbeschreibung übernehmen:
- Lackierung in jedem RAL-Ton: Feuerwehrrot RAL 3020, THW-Blau, DRK-Weiß oder Sonderfarben. Erfahrene Wehren lassen bewusst nicht alles lackieren: Stützen, Achsen und Hydraulikzylinder bleiben anthrazit, weil dort ohnehin Verschleiß entsteht.
- Seitenverschub und Niveauausgleich: Der Oberwagen lässt sich mehrere Zentimeter nach links oder rechts versetzen, ohne die Maschine zu bewegen – wer nicht millimetergenau vorgefahren ist, korrigiert im Sitzen. Der Niveauausgleich gleicht seitliche Hanglagen aus. Das ist das meistgenannte Merlo-Feature im Einsatzdienst.
- 40 km/h Zulassung: Die Standardausführung fährt 20 km/h. Für den Einsatzdienst ist die 40-km/h-Variante der Unterschied zwischen „kommt mit" und „kommt nach".
- Vorbereitung für den Bühnenbetrieb: Drosselung der Arbeitsgeschwindigkeit, Rohrbruchsicherung, Deaktivierung des Gabelträger-Kippens, Notablass und Lichtampel zur Überlastanzeige. Wer mit Arbeitskorb arbeiten will, muss diese Option ab Werk bestellen – nachrüsten ist keine Option.
- Schutz und Beleuchtung: Frontscheibenschutz und Schutzgitter gegen herabfallende Teile, LED-Arbeitsscheinwerfer an der Kabine und am Armende, Heckkamera mit Anzeige im vorhandenen Display statt auf einem zusätzlichen Monitor.
- Anhängerbetrieb: Druckluft-Bremsanlage im Zweileitungssystem, Doppelheck-Hydraulikanschluss mit Umschalter, verschiedene Anhängerkupplungen (Rockinger, K50, K80), Zulassung als Zugmaschine.
- Fahrwerk: Permanenter Allradantrieb, Allradlenkung, zuschaltbare Differentialsperre, Portalachsen – geländegängig, wattfähig, auf der Stelle wendbar.
Alles, was darüber hinausgeht, entsteht als Sonderbau: Signalanlage und Martinhorn, Blaulicht und Blitzer, BOS-Funk mit Push-to-talk in der Armlehne, Halterungen für Pressluftflasche, Lungenautomat, Handlampe und Funkgerät, Ladeerhaltung mit automatischem Steckerauswurf, Staukisten und Spezialbereifung. Gut gemachter Sonderbau erkennt man daran, dass man ihn nicht erkennt – die Maschine sieht am Ende aus, als käme sie so aus dem Werk.
Von der Markterkundung bis zur Übergabe
Eine Maschine dieser Größenordnung wird nicht bestellt, sie wird beschafft. Ab bestimmten Wertgrenzen ist eine Ausschreibung Pflicht, häufig europaweit und gefordert wird produktneutral. Das heißt: Nicht die Marke entscheidet, sondern das Lastenheft. Wer die Anforderungen sauber formuliert, bekommt die richtige Maschine. Wer sie unpräzise formuliert, bekommt die günstigste.
Bevor die erste Zeile im Lastenheft steht, klären wir, was technisch überhaupt möglich ist: welche Baureihen für Ihre Einsatzszenarien infrage kommen, was Abstützung, Seitenverschub, Bühnenvorbereitung und 40-km/h-Zulassung in Ihrem Fall konkret bedeuten und welche Optionen Sie sich sparen können, weil Sie sie ohnehin nie brauchen werden.
Die entscheidende Phase. Hinein gehören Arbeitshöhe, Reichweite in der Tiefe und Hubkraft ebenso wie Bauhöhe und Wendekreis für Ihre Ortslagen, Rundumsicht aus der Kabine, Art der Abstützung, Zulassungsgeschwindigkeit, Bühnenvorbereitung und der gesamte feuerwehrtechnische Aufbau. Die technischen Formulierungen dazu liefern wir Ihnen.
Sie schreiben aus, wir bieten an. Das Verfahren läuft transparent über die üblichen Vergabeportale, und Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, wo Sie stehen. Was für uns dazugehört: die Vorgaben Ihres Landkreises kennen und die einschlägigen Dienstvorschriften von Anfang an mitdenken, nicht erst bei der Prüfung.
Nach dem Zuschlag legen wir gemeinsam mit Ihrem Ansprechpartner den Sonderbau im Detail fest: Signaltechnik, Funk, Atemschutz, Halterungen, Staukisten, Schutzgitter, Beklebung. Danach wird gebaut. Es folgen Übergabe mit Einweisung Ihrer Kräfte, Dokumentation und Prüfung. Ab dann Wartung, UVV-Prüfung und Ersatzteile aus der Region.
Service ist bei Ihnen ein Zuschlagskriterium. Bei uns auch.
In einer Feuerwehr steht meist genau eine Maschine dieser Art. Fällt sie aus, gibt es keinen zweiten Teleskoplader in der Halle – und zwei Wochen Standzeit sind keine Option. Deshalb wird Service in Vergabeverfahren bepunktet, und deshalb ist die Entfernung zum nächsten Stützpunkt ein hartes Kriterium.
Diez Fördertechnik ist seit 1991 in Sonneberg zu Hause und betreut die Region Südthüringen und Oberfranken mit eigenen Servicetechnikern im Außendienst. Wartung, UVV-Prüfung, Reparatur und Ersatzteilversorgung laufen über uns – und wenn es sein muss, stellen wir für die Dauer einer Reparatur ein Mietgerät zur Seite. Fahrerschulungen für Teleskopladerfahrer bietet unser Aus- und Fortbildungszentrum an.
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