Hubarbeitsbühnenausbildung

Fahrerschulung

Um eine Hubarbeitsbühne führen zu dürfen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Jeder Betrieb muss somit über ausgebildete Hubarbeitsbediener verfügen, die mit Hubarbeitsbühne sicher, wirtschaftlich und zweckentsprechend umgehen können.

Das Bedienen von Hubarbeitsbühnen erfordert die Ausbildung nach DGUV Regel 100-500 (ehemals BGR 500), Kapitel 2.10, Betreiben von Hebebühnen.
Weiterhin muss ein schriftlicher Fahrauftrag durch die jeweilige Firma erteilt werden.

Eine Vielzahl von Unfällen, zum Teil auch mit tödlichem Ausgang, beim Arbeiten mit Hubarbeitsbühnen zeigt uns, wie wichtig Vorschriften der Berufsgenossenschaften sind.
Viele Vorschriften sind zum Bedienen von Hubarbeitsbühnen erforderlich.
Laut BGG 966 und erfolgreich abgelegter Prüfung dürfen folgende Hubarbeitsbühnen geführt werden:
Erfahrungsgemäß sind nach DGUV Grundsatz 308-008 (ehemals BGG 966), Pkt. 3 für die Dauer der Ausbildung ist ab hängig vom Typ der Hubarbeitsbühne und der Art ihres Einsatzes. Sie beträgt in der Regel mindestens einen Tag:

  • Scherenhubarbeits- und Stempelmastbühnen Typ 3a: 1 Tag
  • selbstfahrenden Teleskop- und Gelenkteleskophubarbeitsbühnen Typ 3b: 1 - 2 Tage
  • Lkw - Hubarbeits- und Anhängerhubarbeitsbühnen Typ 1b: 2 Tage
  • Hubarbeitsbühnen auf Kettenfahrwerk und Sonderbauarten: auf Anfrage

Beim Verhältnis der Dauer der theoretischen zur praktischen Unterweisung hat sich das Verhältnis 3 zu 5 bewährt.

naechsteschulungHubarbeitsbühnenbediener müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Mindestalter zum Erhalt eines Hubarbeitsscheins 18 Jahre
    Sonderreglung: Im Rahmen der Berufsausbildung dürfen Jugendliche unter 18 Jahren Hubarbeitsbühnen nur steuern, wenn dies unter fachlicher Aufsicht erfolgt. Dabei sollte der Aufsichtführende und die Dauer der Ausbildung - in der Regel nicht mehr als 3 Monate - schriftlich festgelegt sein.
  • körperliche Eignung für den Hubarbeitsscheinschein lt. DGUV Information 250-427 (ehemals BGI/GUV-I 504-25)
  • geistige und charakterliche Eignung für den Kranführerschein lt. DGUV Information 250-427 (ehemals BGI/GUV-I 504-25)
  • arbeitsmedizinische Vorsorge für das Arbeiten mit Absturzsicherung lt. DGUV Information 250-449 (ehemals BGI/GUV-I 504-41)

Nach erfolgreicher Teilnahme an der theoretischen und praktischen Fahrprüfung bekommt der Hubarbeitsbühnenbediener in der Regel seinen Fahrausweis. Nun muss der Unternehmer den Kranführer schriftlich zum Führen der jeweiligen Hubarbeitsbühne beauftragen (Fahrauftrag).

Inhalt der Hubarbeitsbühnen:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Unfallgeschehen
  • Aufbau und Funktion von Hubarbeitsbühnen
  • Betrieb allgemein
  • Prüfungen
  • Sondereinsätze
  • Verkehrsregeln – Verkehrswege
  • Einweisung/Bedienerübungen
  • Theoretische und praktische Prüfung

Jährliche Unterweisungen (ca. 1-2 Stunden)
Preis auf Anfrage

Bei Teilnehmerzahlen über 8 Personen Sonderpreis und Schulung vor Ort möglich.